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02 | 2015 NEWS

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u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Neu! Deutlich erweitert ggü. MaRisk Erweitert ggü. MaRisk Categorisation of institutions Monitoring key indicators Business Model Analysis Assesment of internal governance and institution-wide controls Assesment of risk to capital Assesment of inherent risks and controls Determination of own funds requirements & stress testing Capital adequacy assesment Assesment of risk to liquidity and funding Assesment of inherent risks and controls Determination of liquidity requirements & s tress testing Liquidity adequacy assesment Neu! > Risikoexposure und Wahrscheinlichkeit, über das Risikomanagement, das Geschäftsmodell und die Strategie die Risiken zu mindern > Abdeckung von „liquidity and funding risks“ > Potenzial für Risikosteigerungen aus Interdependenzen zwischen den Risikofeldern Overall SCREP assesment Supervisory measures Quantitative capital measures Quantitative liquidity measures Other supervisory measures Early intervention measures Neu! Weitere (Risiko-) Kennzahlen Neu! Hintergrund: Art.27 Directive 2014/59/EU: frühzeitiges Eingreifen der Aufsicht Abbildung 1: Aufbau der EBA-GL und die wesentlichen Erweiterungen gegenüber den MaRisk Für die Beurteilung werden hierbei unterschiedliche Kenn- ziffern (z. B. return-on-equity, cost-of-equity, RORAC), die Fundingstruktur und der Risikoappetit herangezogen. > > Die Nachhaltigkeit muss mit Blick auf die Erzielung ausreichender Erträge in den (mindestens) nächsten drei Jahren geprüft werden, wobei entsprechende strategische Pläne und Planungsrechnungen vorzulegen sind. Außerdem wird der Risikogehalt der Strategie untersucht (EBA GL Ziffer 76 f.). Die Aufsicht prüft das aktuelle Geschäftsmodell quantitativ (zum Beispiel Ertragsquellen, Ertragskonzentrationen) und qualitativ (zum Beispiel externe und interne Abhängigkeiten, Wettbewerbsstärke), die Anfälligkeit des Geschäftsmodells und darüber hinaus die zukunftsgerichtete Strategie samt strategischen Erfolgsfaktoren und die damit verbundenen Planungsrechnungen (EBA GL Ziffer 77). Die damit aufgegriffene Planungskompetenz unterstreicht den MaRisk-Kapitalplanungsprozess. Besonders relevant ist die Stabilität der künftigen Erträge (EBA GL S. 38: „The institution generates strong and stable returns with an acceptable risk appetite and funding structure“). Damit rückt letztlich auch das Thema Vertriebsrisiko in den Fokus (siehe hierzu auch den Beitrag auf S. 21 in dieser NEWS). Die Geschäftsmodellanalyse soll die Basis für die anderen SREP-Elemente bilden (EBA GL Ziffer 56). 18 I NEWS 02/2015

Unternehmenssteuerung t Governance und institutsweite Kontrolle Die internen Governance-Regelungen und Kontrollen sollen bezogen auf das Risikoprofil, das Geschäftsmodell, die Unternehmensgröße und die Komplexität der Geschäftsaktivitäten angemessen sein. Die Aufsicht nimmt insbesondere Bezug auf > > die Regelwerke für das Risikomanagement – inklusive Funktionstrennung des CRO und der risikoübernehmenden Stellen, > > den ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process mit dem Schwerpunkt Risikotragfähigkeit), > > den ILAAP (Internal Liquidity Adequacy Assessment Process), > > die Vergütungsregelungen und die Sanierungsplanung; auch die IT-/BI-Anforderungen sind hervorzuheben. Kapitalrisiken Kapitalrisiken betreffen das Kredit- und Gegenparteirisiko, das Marktrisiko, das operationelle Risiko und das Zinsänderungsrisiko im Bankbuch/Anlagebuch (EBA GL Ziffer 115). Die Aufsicht soll alle wesentlichen Kapitalrisiken identifizieren und auch eigene Berechnungen durchführen. Dabei nimmt sie Bezug auf: a) die Treiber des TREA (Total Risk Exposure Amount), b) die im ICAAP identifizierten Risikoarten, c) die aus dem Geschäftsmodell resultierenden Risiken. Die Säule-1-Anforderungen werden insgesamt bewusst ergänzt beziehungsweise ausgeweitet (EBA GL Ziffer 122: „For credit, market and operational risk, competent authorities should verify the institution’s compliance with the minimum requirements specified in the relevant EU and national implementing legislation. However, these guidelines extend the scope of the assessment beyond those minimum requirements to allow competent authorities to form a comprehensive view on risks to capital.“). Bei jeder Risikoart müssen das Exposure und das Risikomanagement /-controlling beurteilt werden. Die SREP-Beurteilung der Kapitalausstattung erstreckt sich auch auf zusätzliche Eigenkapitalanforderungen, die drei Aspekte aufgreifen (EBA GL Ziffer 324): a) das Risiko eines unerwarteten Verlusts bezogen auf einen 12-Monate-Horizont, b) das Modellrisiko und c) das Risiko einer unzureichenden Kontrolle beziehungsweise Governance. Die Beurteilung der Kapitalausstattung muss auch in Relation zu einem Konjunktureinbruch und einem möglichen exzessiven Leverage erfolgen. Zusätzliche Eigenmittelanforderungen sind für ICAAP und aufsichtliche Benchmarks, das Modellrisiko, Control, Governance oder sonstige Mängel sowie das Funding Risiko möglich. Der Eigenkapitalbedarf nach dem EBA-SREP – auch bezeichnet als Total SREP capital requirement (TSCR) – umfasst folglich neben der Säule 1 (CCR) explizit den weiteren Bedarf, der aus den EBA-GL selbst hinzukommt. Die Säule-1- Anforderung stellt damit pro Risikoeinheit die Untergrenze des Eigenkapitalbedarfs dar („Säule 1+“). Liquiditätsrisiken Auch hier quantifiziert die Aufsicht selbst und prüft die Angemessenheit der gehaltenen Liquiditätsreserven (untertägige, kurz- bis mittelfristige Cashflow-Sicht mit Differenzierung in Normal- und Stressfällen – einschließlich der LCR-Abdeckung). In mittel- bis langfristiger Hinsicht würdigt sie die Stabilität des Fundingprofils und berücksichtigt die möglichen Liquiditätskosten bei fristeninkongruentem Verhalten sowie Fundingkonzentrationsrisiken. Schließlich beurteilt sie die Liquiditätsausstattung insgesamt. Die Aufsicht kann gesondert quantitative Liquiditätsanforderungen stellen (EBA GL Ziffer 448), z. B. > > eine Mindest-LCR (> 100 %), > > einen Minimumwert für die survival period, > > eine Mindestliquiditätsausstattung oder > > eine Mindest-NSFR (> 100 %). NEWS 02/2015 I 19

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