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02 | 2017 NEWS

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u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung IT-Management Team verantwortlich für fachlichen Service BIZ DEV OPS Team verantwortlich für fachlichen Service BIZ DEV OPS Team verantwortlich für fachlichen Service BIZ DEV OPS Kunde Betrieb der Basisinfrastruktur Abbildung 2: DevOps-Organisation Kontinuierliche Testentwicklung: Jede Codeänderung sollte möglichst zeitgleich mit einem dazugehörigen Test entwickelt werden (zum Beispiel mittels testgetriebener Entwicklung TDD). in die Testumgebung eingespielt werden, können produktionsnahe Testszenarien simuliert werden (aus Datenschutzgründen eventuell anonymisiert). Häufige Integration: Entwickler sollten ihre Änderungen so oft wie möglich, aber mindestens einmal täglich, in die gemeinsame Codebasis integrieren. Kurze Integrationsintervalle reduzieren das Risiko fehlschlagender Integrationen und sichern gleichzeitig den Arbeitsfortschritt der Entwickler in der gemeinsamen Codebasis. Einfacher Zugriff: Auch Nichtentwickler brauchen einen einfachen Zugriff auf die „Ergebnisse“ der Softwareentwicklung, nicht notwendigerweise auf die Quellen, aber beispielsweise auf das in das Testsystem gespielte Produkt für Tester, die Qualitätszahlen für Qualitätsverantwortliche, die Dokumentation oder ein fertig paketiertes Abbild für Release Manager. Integration in den Hauptbranch: Entwickler sollten ihre Änderungen so oft wie möglich in den Hauptbranch des Produktes integrieren. Die Entwicklung in multiplen Zweigen der Hauptversion sollte minimiert werden, um die Komplexität gering und die Abhängigkeiten überschaubar zu halten. Automatisiertes Reporting: Die (Test-)Ergebnisse der Integrationen müssen sowohl für Entwickler als auch andere Beteiligte einfach abrufbar sein: wann die letzte erfolgreiche Integration ausgeführt, welche Änderungen seit der letzten Lieferung eingebracht wurden und welche Qualität die Version hat. Kurze Testzyklen: Ein kurz gehaltener Testzyklus vor der Integration fördert häufige Integrationen. Mit steigenden Qualitätsanforderungen für die einzelnen Integrationen steigt auch die Laufzeit zur Ausführung der Testzyklen. Die Menge der vor der Integration durchgeführten Tests muss sorgfältig abgewogen, weniger wichtige Tests nach der Integration durchgeführt werden. Gespiegelte Produktionsumgebung: Die Änderungen sollten in einem Abbild der realen Produktionsumgebung getestet werden. Wenn Testdaten regelmäßig aus der Produktionsumgebung Automatisiertes Deployment: Durch eine grundsätzlich automatisierte Softwareverteilung kann jeder Build leicht in eine Produktionsumgebung (oder ein Abbild derselben) deployed werden. Für ein voll integriertes Anwendungsszenario im Sinne eines Continuous Deployment wäre auch ein paralleles Deployment in mehrere Umgebungen möglich (Test- und Produktionsumgebung) – unter Einbindung weiterer automatisierter Testschritte, die die Testabdeckung erhöhen oder die Qualität für einen Produktionseinsatz tiefergehend überprüfen. 38 I NEWS 02/2017

Unternehmenssteuerung t Continuous Delivery Während der Continuous-Integration-Prozess nach den Änderungen am Source Code und der Ausführung der Tests abgeschlossen ist, setzt Continuous Delivery an genau dieser Stelle an und erweitert den Feedbackzyklus bis in die Produktion. Erst wenn die Anwendung in die Produktion deployed wurde und dem Kunden zur Verfügung steht, ist die „Definition of Done“ erfüllt. Vor diesem Hintergrund wird Continuous Delivery auch als finale Stufe oder „letzte Meile“ von Continuous Integration bezeichnet. Das originäre Ziel und die höchste Priorität von Continuous Delivery ist – nach dem ersten Prinzip des agilen Manifests –, „den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software zufriedenzustellen“. Continuous Delivery adressiert dieses Ziel, indem es agile Entwicklungspraktiken bis in die Produktion fortführt. Dabei ist es im Grunde nicht mehr als eine Sammlung von Techniken, Prozessen und Werkzeugen, die den Prozess der Softwareauslieferung verbessern. Der Schwerpunkt liegt auf den Werkzeugen und dem Auslieferungsprozess, der sich wiederum unter zeitlichen (Time-to Market) und qualitativen Aspekten (Automatisierung, wiederholbare und zuverlässige Prozesse) differenzieren lässt. Continuous Delivery beruht auf acht Prinzipien, die als konkrete Leitsätze oder Empfehlungen formuliert sind: 1. Der Prozess der Softwarebereitstellung/Release muss wiederholbar und zuverlässig sein. Die Automatisierung manueller Schritte hilft, wiederholbare, zuverlässige Prozesse zu etablieren. 2. Automatisieren Sie alles! Denn ein manuelles Deployment kann niemals als wiederholbar und zuverlässig beschrieben werden. Ein ernsthaftes Investment in die Automatisierung aller Aufgaben, die Sie wiederholt durchführen, führt zwingend zu einer erhöhten Zuverlässigkeit. 3. Wenn es schwierig oder schmerzhaft ist, tun Sie es öfter. Denn je öfter Sie Hürden nehmen müssen, umso wahrscheinlicher ist es, dass Sie beginnen, den Prozess zu vereinfachen und zu automatisieren, so dass er zukünftig einfacher und wiederholbarer wird. 4. Pflegen und managen Sie alles in der Quellcodeverwaltung. Code, Konfigurationen, Skripte, Datenbanken, Dokumentationen, alles: Mit einer vertrauenswürdigen und zuverlässigen Quelle als Basis für Ihre Informationen haben Sie eine stabile Grundlage, um Ihre Prozesse aufzubauen. 5. Fertig bedeutet „released“. Das heißt, dass die Verantwortung grundsätzlich weit über den eigenen Bereich und die Aufgabe hinausgeht. Die Verantwortung eines Entwicklers endet nicht mit dem Einchecken des Codes in das Repository, sondern erst, wenn sichergestellt ist, dass der Code in der Produktion fehlerfrei läuft und das Release-Monitoring dies bestätigt. 6. Bauen Sie Qualität ein! Berücksichtigen Sie den Qualitätsaspekt umfassend in den Metriken und investieren Sie dafür ausreichend Zeit. Qualität in allen Phasen messbar machen führt zu einem steuerbaren Prozess, mit dem Qualität verbessert werden kann. Eine verbesserte Qualität wiederum führt zu einer einfacheren Wartung und langfristigen Kostenreduktion. 7. Jeder hat die Verantwortung für den Release-Prozess. Unternehmen verdienen nur dann Geld, wenn die entwickelten Produkte auch für den Endkunden verfügbar, im Falle von Software, also „released“ sind. Daher sollten alle gemeinsam Verantwortung tragen. Jede Aufgabe sollte den Release-Prozess als ein Ziel berücksichtigen, damit neben der originären Aufgabe frühzeitig auch die Bereitstellung für den Kunden berücksichtigt wird. 8. Verbessern Sie kontinuierlich. Eine kontinuierliche Verbesserung ist eine ständige Anpassung der Prozesse und Verfahren an sich verändernde Rahmenbedingungen. Jede Verbesserung führt wiederum zu mehr Effektivität und Effizienz und ermöglicht es, schneller auf Veränderungen zu reagieren. NEWS 02/2017 I 39

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