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02 | 2017 NEWS

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u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Beispiel 1. Zehn einfache Use Cases und ein Aktor ergeben elf UCP, das entspricht ca. 138 PT. 2. Je zwei einfache, mittlere, komplexe, sehr komplexe Use Cases und zwei Aktoren ergeben 22 UCP, das entspricht ca. 275 PT. Zweitschätzung msgGillardon nutzt UCP derzeit auch als Zweitschätzung zur Plausibilisierung und Absicherung von Expertenschätzungen. Beim Einsatz von zwei Schätzungen ist es empfehlenswert, die Schätzungen in getrennten Teams und mit unterschiedlichen Verfahren durchzuführen. Die unterschiedlichen Teams gewährleisten, dass das Ergebnis der Zweitschätzung nicht durch die Kenntnis der Erstschätzung beeinflusst wird. Unterschiedliche Verfahren gewährleisten unterschiedliche Blickwinkel auf die zu erstellende Software (zum Beispiel Tätigkeiten bei der Expertenschätzung, umzusetzende Use Cases bei der UCP-Methode). Vorbereitung Beide Teams schätzen – unabhängig voneinander – das Projekt auf der gleichen Grundlage. Bei msgGillardon hat es sich bewährt, zunächst rein auf Grundlage der vorliegenden Konzepte die Use-Case-Struktur aufzubauen und eine erste grobe Schätzung durchzuführen. Eine Identifikation der Use Cases und Aktoren ist bei geeigneter Konzeptstruktur leicht vorzunehmen. In diesem Rahmen werden offene Fragen, Unklarheiten und Lücken identifiziert. Im nächsten Schritt werden diese mit den Architekten beziehungsweise Fachverantwortlichen geklärt. Anschließend wird die Schätzung präzisiert und gegebenenfalls ergänzt. Schätzklausur Die Schätzungen werden in der Klausur zusammengetragen und diskutiert. Dabei sollten neben den Schätzern auch die verantwortlichen Architekten der zu entwickelnden Systeme anwesend sein, bei Bedarf auch ein Mitarbeiter, der das Kundenumfeld kennt. In der Schätzklausur werden die Use Cases diskutiert und, im Falle unterschiedlicher Bewertung, die Annahmen und Prämissen, die zu einer Bewertung geführt haben, geklärt. In den meisten Fällen nähern sich die Schätzungen in diesem Prozess an. Denn die Differenzen in der Bewertung gehen meist auf unterschiedliche Lösungsansätze zurück. Einen erheblichen Einfluss können auch unterschiedliche Annahmen bezüglich Abgrenzungen und Ausschlüssen haben. Am Ende der Schätzklausur sollten die Annahmen und Prämissen klar sein und einen Konsens darstellen. Abschlussbericht Im Abschlussbericht werden die Annahmen, Prämissen, Abgrenzungen und Ausschlüsse festgehalten, die zu den Schätzergebnissen geführt haben. Vorgehen zur Verankerung der Use-Case-Point- Methode bei msgGillardon Zur Einführung der Use-Case-Point-Methode wurde ein schrittweiser Ansatz über einen längeren Zeitraum gewählt: Evolution statt Revolution. Das Ziel war, bestehende Schätzverfahren im Unternehmen – meistens die Expertenschätzung – zu ergänzen und abzusichern. Bei der Einführung wurde daher mehrstufig vorgegangen: > > Wissensaufbau und Sicherheit in der Methode in einer zentralen Arbeitsgruppe, > > Einsatz in der Breite und Flankierung durch dauerhaft bereitgestellte Unterstützungsangebote. Wie wurde die Einführung gestartet? Den thematischen Lead hat eine Arbeitsgruppe (AG) „Schätzmethoden“ innerhalb des unternehmensweiten „Center-of- Competence (CoC) Projektmanagement“ übernommen. Die Arbeitsgruppe bestand aus wenigen Personen und fungierte als Speerspitze der Einführung. Innerhalb der Arbeitsgruppe war zwar eine relativ große allgemeine Schätzerfahrung vorhanden, jedoch war nicht allen AG- Mitgliedern die UCP-Methode im Detail bekannt. Daher stand 8 I NEWS 02/2017

Unternehmenssteuerung t zunächst für die AG selbst der Aufbau und die Vertiefung des eigenen Know-hows über UCP im Mittelpunkt. Maßnahmen bestanden aus > > der Vorstellung der Methode innerhalb der Arbeitsgruppe durch Vorträge, > > gemeinsamen Beispielschätzungen aus vergangenen Projekten und > > dem intensiven Austausch und der Diskussion über die Anwendung der Methode. von den eingesetzten Verfahren. Große Abweichungen konnten immer auf unterschiedliche Lösungsansätze, Prämissen oder Annahmen zurückgeführt werden. Diese Unterschiede kamen nach unserer Einschätzung hauptsächlich durch die unterschiedlichen Blickwinkel der eingesetzten (empirische vs. parametrisierte) Verfahren zustande. Ansprechpartner Parallel hierzu wurde für anstehende Projekte Unterstützung bei der Durchführung von Zweitschätzungen mit UCP aus der Arbeitsgruppe heraus angeboten, wodurch die Sicherheit in der Anwendung der Methode weiter erhöht werden konnte und gleichzeitig ein erster konkreter Nutzen außerhalb der Arbeitsgruppe gestiftet wurde. Dieter Ebhart Principal Project Manager > dieter.ebhart@msg-gillardon.de Der Schwerpunkt der Anwendung von UCP verblieb immer noch innerhalb der Arbeitsgruppe, die sich nun als eine Art zentrales Schätzteam etablierte. Durch das Schätzen mehrerer ähnlicher Themen innerhalb einer ausgewählten Organisationseinheit konnte schrittweise eine gewisse quantitative Justierung der Methode (Produktivitätsfaktor für die Organisationseinheit) erreicht werden. Welche Erfahrungen wurden mit der UCP-Zweitschätzung gemacht? Durch die Verifikation der Erstschätzung mit der parametrisierten UCP-Zweitschätzung konnte rückblickend die Schätzgenauigkeit in den Projekten deutlich erhöht werden. Lagen die Unterschiede in den Erst- und Zweitschätzungen unabhängig von den verwendeten Verfahren vor der Schätzklausur noch zwischen 60 Prozent und 120 Prozent, lagen die Abweichungen nach den Korrekturen und Ergänzungen in den Schätzklausuren nur noch bei maximal 10 Prozent, unabhängig NEWS 02/2017 I 9

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